Vorgestellt: Jens-Christian Wittig

Jens-Christian Wittig de- und rekonstruiert Sujets der Fotografie und erfindet sie mit der Technologie des 21. Jahrhunderts transformatorisch neu. Er treibt sie zum Teil in eine völlige Abstraktion, nicht selten auch bis ins malerische und verlässt somit gewohnten Pfade der fotografischen Bildwelten.

 Seine Bilder entstehen für ihn im Kopf. Die Realität bildet nur Vorlagen.

Als ewig Beobachtender und Suchender bleibt er aber ein stabiler Grenzgänger auf all seinen globalen Streifzügen. Die daraus entstehenden bildkünstlerischen Interpretationen entstehen einerseits aus einer kühlen Reflektion des Kristallinen hinter den Objekten, lassen sich aber auch gern auf die morbide Stimmungswärme des Unsichtbaren und Unvollkommenen ein. In beiden Richtungen arbeitet Wittig als ein hingebungsvoller Perfektionist!

Nicht selten scheinen seine Bildwelten ins lustvoll ornamentale bis ins opulent Dekorative abzuschweifen. Doch der Schein trügt: die zum Teil exotische Tiefe, manchmal bizarre Schönheit offenbart doch nicht selten auch die vergängliche, brüchige Ordnung des Alltags hinter der Fassade.

Wittig lädt ein, vielschichtig zu sehen und zu denken – und das kann unterbewusst Geheimnisse enthüllen. Man kann sich darin verlieren und einen visuellen Lustschmerz spiritueller Natur erfahren. Manchmal fügt sich dies zu einem neuen Bild. Dann wird’s richtig spannend!

 

Zu seinen Werken

GOLD AND DIAMOND GLITTER | JENS-CHRISTIAN WITTIG
GOLD AND DIAMOND GLITTER | JENS-CHRISTIAN WITTIG